Veranstaltungen

im Museum

Hier finden Sie Informationen zu unserem umfangreichen und vielseitigen Veranstaltungsprogramm. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

FR 28.02.
19 Uhr

Erwachsene

Film und mehr

Kosten: 13,00 € für Wein und Häppchen

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Karten erhältlich bei LesArt.

SO 01.03.
17 Uhr

Für Jung und Alt

Hungertuchkonzert

Stabat Mater – Eine Konzert-Lesung zur Passionszeit

KostenKarten für das Konzert sind bei der Buchhandlung LesArt sowie im Museum erhältlich. Vorverkauf 15 €, Abendkasse 18 €

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Die unter dem Kreuz leidende Mutter Jesu, wie sie in der mittelalterlichen Dichtung „Stabat mater dolorosa“ beschrieben wird, hat zahlreiche Komponisten zur Vertonung angeregt. Bis heute weiß man nicht genau, ob der Verfasser dieser Dichtung Papst Innonzenz III. oder einer der Franziskaner Jacopone da Todi und Johannes Bonaventura ist. Das „Stabat mater“ fand Eingang in das römische Messbuch „Missale Romanum“ und wurde später in den Gottesdienst zum „Fest der sieben Schmerzen Mariae“ eingefügt. In eindrucksvollen Metaphern beschreibt der Text die Leiden der Mutter Jesu unter dem Kreuz.

Antonio Vivaldi kam als junger Kaplan an die Kirche „Santa Maria della Pietà“ in Venedig. Dort baute er am „Ospedale della Pietà“, einem der Kirche angegliederten Waisenhaus für Mädchen, ein Orchester auf, das im 18. Jahrhundert wegen seiner Qualität in ganz Europa einen legendären Ruf hatte und zahlreiche Italien-Reisende anlockte. Die Bewohnerinnen des Waisenhauses waren Findelkinder und man darf durchaus annehmen, dass in der damals in Venedig eingerichteten „Scalfetta“ (Babyklappe) auch zahlreiche illegitime Nachkommen aus Adelskreisen abgelegt wurden. Vivaldi gelang es, in diesem Waisenhaus neben dem Orchester auch noch einen Chor aufzubauen, aus dem auch einige Solistinnen hervorgingen. Das Stabat mater ist für eine Alt-Stimme und Streicher mit Generalbass komponiert. Vivaldi konnte diese Besetzung sicher aus eigenen Kräften zusammenstellen.

Eine Reminiszenz an das Motiv der leidenden Mutter macht der venezianische Autor Tiziano Scarpa in seinem 2009 auf deutsch erschienenen Buch „Stabat mater“. Das Leidensmotiv wird aber hier von der Mutter Jesu auf eine Tochter übertragen. Cecilia, ein Mädchen, das nichts von seiner Herkunft weiß, wendet sich in nächtlichen Briefen an die unbekannte Mutter und klagt ihr Leid. Und sie begegnet dem Komponisten und Musiklehrer Antonio Vivaldi. Und die Musik hilft Ihr, sich zu befreien, am Ende auch vom „Ospedale della Pietà“.

In der Konzert-Lesung wird das „Stabat mater“ von Antonio Vivaldi kontrastiert durch Ausschnitte aus dem Roman „Stabat mater“ von Tiziano Scarpa. Beiden gemeinsam ist die leidende Frauengestalt: Maria und Cecilia.

Sarah Romberger, Alt

Andreas Klingel und „La Finetta“

(Streichquartett auf alten Instrumenten)

Matthias Hellmons, Continuo und Lesung

Karten für das Konzert sind bei der Buchhandlung LesArt sowie im Museum erhältlich. Vorverkauf 15 €, Abendkasse 18 €. Die Platzzahl ist begrenzt.

Tel. +49 – 2504 – 93 120
Fax +49 – 2504 – 79 19
museum@telgte.de

(Foto © Sarah Romberger)

DI 10.03.
18 Uhr

Erwachsene

Vortrag

Dr. Rudolf Suntrup: Fastentücher als Zeugnisse spätmittelalterlicher Passionsfrömmigkeit

Kosten: Eintritt frei

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Dr. Rudolf Suntrup

FR 13.03.
17 Uhr

Für alle

Ausstellungseröffnung

Leiden und Leidenschaft – Kunst uns Fotografie
Zwei Telgter Beiträge zur Passionszeit (13.03. – 13.04.)

Kosten: Eintritt frei

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Am Freitag findet um 17 Uhr die Ausstellungseröffnung „Leiden und Leidenschaft – Kunst und Fotografie. Zwei Telgter Beiträge zur Passionszeit“ statt. Darüber hinaus bietet das Museum ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung an, weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

FR 20.03.
19 Uhr

Erwachsene

Film und mehr

Kosten: 13,00 € für Wein und Häppchen

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Karten erhältlich bei LesArt.

DO 02.04.
18 Uhr

Für Jung und Alt

Vortrag mit Bildern

Ursula Mindermann: Eindrücke von Bethlehem heute

Kosten: Eintritt frei

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Die Telgterin Ursula Mindermann setzt sich leidenschaftlich für die Christinnen und Christen in Palästina ein. Ihre Fotos folgen zum einen den Spuren der Lebensgeschichte Jesu im Heiligen Land, zum anderen zeigen sie, wie diese Orte heute aussehen. Mit ihren Fotos möchte Ursula Mindermann auf das schwierige Alltagsleben der Christinnen und Christen vor Ort aufmerksam machen, insbesondere in den besetzten Gebieten.

Foto: Anja Kreysing

SO 12.04.
15 Uhr

Erwachsene und Familien

Öffentliche Führung

Leiden und Leidenschaft – Kunst uns Fotografie
Zwei Telgter Beiträge zur Passionszeit

Kosten: Museumseintritt zzgl. 2,50 € für die Führung

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Um 15 Uhr findet eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Leiden und Leidenschaft“ statt. Darüber hinaus bietet das Museum ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung an, weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

FR 24.04.
18 Uhr

Erwachsene

Filmabend

Maria Magdalena. Film von Garth Davis, 2017

Kosten: Eintritt frei

FR 15.05.
19 Uhr

Erwachsene

Film und mehr

Kosten: 13,00 € für Wein und Häppchen

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Karten erhältlich bei LesArt.

24.05. – 30.08.

Für alle

Sonderausstellung

Geld und Glaube

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Ein jahrtausendaltes Spannungsfeld: Die Sonderausstellung präsentiert, diskutiert und hinterfragt Aspekte und Zusammenhänge von Geld und Glauben. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Judentum, Christentum und Islam.

Bereits in den Heiligen Schriften lassen sich Gebote und Verbote zum Thema Geld finden: Nicht nur Wohltätigkeit spielt dort eine Rolle, sondern es gibt auch Regeln zum Zinsverbot. Neben Glaubenslehren wirft die Ausstellung ebenso einen Blick auf Glaubenspraktiken, die mit Geld verbunden sind: Die sonntägliche Spende in der Kirche wird ebenso präsentiert wie Rituale zu Festen und Feiern. Auch bei Jenseitsvorstellungen hört der Gedanke an Geld und Reichtum nicht auf. Münzen als Grabbeigaben stehen in Kontrast zum letzten Hemd, welches bekanntermaßen keine Taschen hat.

Ist Reichtum Teufelswerk und Armut Gottes Wille? Oder ist es umgekehrt? Volksglauben und Märchen gewähren zusätzliche Einblicke in Vorstellungen von Geld, Gold, Reichtum und Armut. Davon zeugen sowohl der berühmte Glückspfennig als auch Märchenillustrationen vom Sterntaler oder Hans im Glück. Leihgaben kommen aus verschiedenen Museen, Instituten und Archiven in ganz Deutschland und bieten ein spannendes Spektrum vom historischen Objekt bis zum digitalen Klingelbeutel.

Bildausschnitt: Les Vérités Du Jour, Ou Le Grand Diable D‘Argent, Pellerin ca. 1840, Foto: RELíGIO

FR 05.06.
15 Uhr

Für Jung und Alt

Fahrradexkursion

Ein Leben ohne Geld – Gespräch mit den Klarissen am Dom in Münster

Kosten: Eintritt frei

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Treffpunkt um 14 Uhr am Museum,
Anmeldung und weitere Informationen unter
museum@telgte.de oder unter 02504 – 93 120
(begrenzte Teilnehmerzahl)

DI 09.06.
18 Uhr

Erwachsene

Vortrag

PD Dr. Dr. Thomas Rusche: Christentum und Kapitalismus. Verträgt sich das?

Kosten: 6 €
Karten sind an der Abendkasse erhältlich

SO 14.06.
15 Uhr

Erwachsene und Familien

Öffentliche Führung

„Geld und Glaube“

Kosten: Museumseintritt zzgl. 2,50 € für die Führung

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Um 15 Uhr findet eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Geld und Glaube“ statt. Darüber hinaus bietet das Museum ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung an, weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

Bildausschnitt: Les Vérités Du Jour, Ou Le Grand Diable D‘Argent, Pellerin ca. 1840, Foto: RELíGIO