Einige rituelle jüdische Gegenstände

April bis August 2027

Da es in Nordrhein-Westfalen besonders viele jüdische Gemeinden gibt und über 20.000 Menschen jüdischen Glaubens leben, ist das Bundesland für eine Ausstellung zu jüdischen Lebenswelten besonders prädestiniert. Anlass für die Ausstellung ist der zunehmende Antisemitismus.

Der methodische Zugang ergibt sich aus dem Leitbild des Museums, in dem es heißt: „Im Mittelpunkt steht der Mensch (…)“.

Daraus ergibt sich ein lebensweltlicher, biografischer und partizipativer Zugang, der Menschen in den Mittelpunkt der Ausstellung stellt. Historische Biografien und zeitgenössische Personen geben dem Judentum ein Gesicht. Nach unserer Erfahrung schafft dies eine besondere Nähe zwischen den Ausstellungsinhalten und den Besucher*innen der Ausstellung. Durch die ausgewählten Personen werden stereotypen Vorstellungen und Vorurteile adressiert und aufgebrochen.

Die Ausstellung leistet damit einen Beitrag zur Sichtbarmachungen jüdischen Lebens auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene in Vergangenheit und Gegenwart. Das Zusammenleben von jüdischen und nicht-jüdischen Bewohner*innen in Dörfern und Kleinstädten, die Vielfalt der jüdischen Religion und die aktuellen Herausforderungen von Gemeinden und Menschen jüdischer Identität stehen im Mittelpunkt des Konzeptes.