Veranstaltungskalender

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Ausstellungsplakat © REGIO
Am 10. November wird die Telgter Krippenausstellung unter dem Thema „Zur Krippe her kommet...“ eröffnet - aufgrund der kurzen Adventszeit eine Woche früher als sonst. Fast 90 Aussteller haben Arbeiten zur Verfögung gestellt.

Die Ausstellung wartet wieder mit einigen Besonderheiten auf: Erstmalig haben wir einem Künstler besondere Aufmerksamkeit gewidmet. In diesem Jahr ist dies der polnische Volkskünstler Roman Śledź. Anlässlich seines 70. Geburtstages hat es im Sommer eine Wanderausstellung durch Polen und Deutschland gegeben; die letzte Station dieser Ausstellung ist nun die Telgter Krippenausstellung.

Ein Werk dieses manieristischen Schnitzers ist das Plakatmotiv. Erstmalig sind in der Krippenausstellung auch mehrere Künstler der Bildhauerinnung Baden-Württemberg vertreten - der einzigen Bildhauerinnung, die es in Deutschland noch gibt. Schließlich werden in der Ausstellung wieder viele kreative Krippendarstellungen geboten, von der Recyclingkrippe bis zur filogranen Papierarbeit der fast neunzigjährigen Künstlerin Erika Spiegel.

Es lohnt sich sehr, die neue Krippenausstellung anzusehen. Sie ist lebendig und innovativ.

Sonderausstellung

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Foto: © REGIO
Sonntag, den 9. Dezember, 16.30 Uhr, bebilderter Vortrag: Dozent Martin Schmidt studierte Literaturwissenschaften, Pädagogik, Psychologie und Erwachsenenbildung. Er arbeitet u.a. als Redakteur für das Ressort „Glaube“ beim Augsburger Kulturfeuilleton „a3kultur“. Als Künstler, aber auch als Kontemplations- und Meditationsschüler setzt er sich seit Jahren mit dem Thema Stille auseinander.

Das wohl bekannteste Weihnachtslied der Welt, „Stille Nacht“, wird dieses Jahr 200 Jahre alt. Die UNESCO hat es als immaterielles Kulturerbe in Österreich anerkannt. Wie und wo ist das berühmte Lied entstanden? Woher rührt sein Text und sein Titel, „Stille Nacht“? Wo spielen Stille und Schweigen in der Bibel eine tragende Rolle?

Der bebilderte Vortrag führt mitten in der „Staaden Zeit“ auf eine Reise zur Stille: vom ersten lautlosen Gebet in der Bibel über Gottes „Sanftes leises Säuseln“ bis zur steinerbauten Stille der Klöster; vom Schweigen der Mönche über die Ruhetage Sonntag und Sabbath bis zur 1932 gegründeten „Stille Nacht“ - Gesellschaft. „Seid still, und erkennt, dass ich Gott bin“ (Psalm 46,10) - die besinnliche Advents- und Weihnachtszeit, gekrönt von der Stillen Nacht, ist der richtige Augenblick, von der Stille und einem Lied zu erzählen.

Eintritt 5€ (im Rahmen des Museumsbesuches ist der Eintritt frei)

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Foto: © REGIO
Freitag, den 04. Januar 2019, 8 Uhr - Karl Hagemann: „Heiteres u. Nachdenkliches zum Jahresbeginn“, musikalische Intermezzi des Duos „La vie en rose“. Keine Zeit im Jahr ist so bestimmt von erleichterter Rückschau auf das abgelaufene Jahr und zugleich dem erwartungsfrohen, manchmal ängstlichen Blick auf unbekanntes Neues wie die ersten Januartage.

„Tüsken de Jaohre“ ist vorbei, die Silvesterböller sind verraucht. Das neue Jahr liegt wie ein Buch mit lauter weißen Seiten vor einem. Mit einer besinnlichen, nachdenklich stimmenden und zugleich zum Schmunzeln anregenden Neujahrslesung werden diese Gedanken eingefangen. Gestaltet wird die literarische Lesung vom Redakteur und Buchautor Karl Hagemann aus Münster, der von dem Duo „La vie en rose“ musikalisch begleitet wird.

Der Journalist hat als Motto Hermann Hesses „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ und für seine gut einstündige Lesung zahlreiche bekannte Autoren gewählt: von Goethe und Schiller über Wilhelm Busch und Ringelnatz und bis zu Fontane, Rosegger, Kästner und Hannes Demming. Marietta Schnückel (Querflöte) und Gregor Stewing (Gitarre) bilden das Duo „La vie en rose“ und sorgen für musikalische Intermezzi während der Lesung.

Eintritt 6 €

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