Pessach – Von Exodus bis heute

By 14. März 2021März 18th, 2021Pressemitteilung

Ausstellungsprojekt zum Festjahr 2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland

Pessach – Von Exodus bis heute
21. März bis 29. August 2021

 

In diesem Jahr wird das Festjahr #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland begangen. Bundesweit werden etwa 1000 Veranstaltungen ausgerichtet. Dazu gehört auch die kleine Ausstellung „Pessach – von Exodus bis heute“, die im Telgter Museum Relígio ab dem 21. März gezeigt wird. In drei Ausstellungsbereichen werden verschiedene Aspekte des Pessach-Festes präsentiert. Den Auftakt bildet ein Überblick über den jüdischen Kalender. Anschließend geht es um die Vorbereitungen für das Fest und den Seder-Abend, also den Vorabend von Pessach. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, sich mit den vielfältigen Gegenständen für den Seder-Abend vertraut zu machen. Vor allem die unterschiedlichen Bedeutungen der Lebensmittel auf dem Seder-Teller werden veranschaulicht. Besondere Aufmerksamkeit wird auch der Haggadah gewidmet, der Erzählung der Pessach-Geschichte, welche einen zentralen Bestandteil der Feierlichkeiten bildet. Im letzten Bereich der Ausstellung steht das aktuelle Pessach-Fest im Mittelpunkt. In Interviews können die Besucherinnen und Besucher persönliche Erfahrungen von Jüdinnen und Juden kennenlernen. Sie erfahren darin zum Beispiel, welchen Einfluss die andauernde Pandemie auch im Jahr 2021 auf die Planung des Pessach-Festes hat, ganz abgesehen von den aktuell gültigen Kontaktbeschränkungen.

Die Ausstellung präsentiert dieses wichtige jüdische Fest informativ und anschaulich. Die historischen Kupferstiche, verschiedene Haggadot, einfühlsame Fotos einer Seder-Feier in Köln, eine Reihe von Objekten zum Pessach-Fest aus dem Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten sowie aktuelle Interviews machen jüdisches Leben in Deutschland sichtbar und leisten damit einen wichtigen Beitrag gegen Antisemitismus. Die Konzeption der Ausstellung erfolgte mit Unterstützung von Studentinnen der Kunstgeschichte und des Instituts für Jüdische Studien der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Gefördert wird die Ausstellung vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die aktuell nötige Anmeldung kann unter der Telefonnummer 02504-93120 oder museum@telgte.de erfolgen. Zur Nachverfolgung nutzt das Museum die Luca-App, mit der sich die Besucherinnen und Besucher registrieren lassen können. Auch eine schriftliche Registrierung ist möglich.

RELíGIO – Westfälisches Museum für religiöse Kultur
Herrenstr. 1-2
48291 Telgte

www.museum-religio.de
Instagram: @museum_religio

Das Hygienekonzept ist auf der Homepage nachzulesen.

Foto: Stephan Kube, Greven

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